Einleitung
Katharina Kleinfeldt gehört zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Sportfernsehen. Ob beim „STAHLWERK Doppelpass”, bei Topspielen der 2. Bundesliga oder zuletzt wieder bei Sky Sport – die gebürtige Hessin hat sich in den vergangenen Jahren vom TV-Neuling zu einer festen Größe im Sportjournalismus entwickelt. Wer ist die Frau hinter dem Mikrofon, und wie hat sie den Sprung vom Fußballplatz vor die Kamera geschafft? Dieser Artikel zeichnet ihren beruflichen Weg nach – von den ersten sportlichen Anfängen bis zu den aktuellen Moderationsaufgaben.
Kurzprofil: Katharina Kleinfeldt auf einen Blick
| Fakt | Info |
|---|---|
| Geburtsdatum | 5. Mai 1993 |
| Geburtsort | Schotten, Hessen |
| Ausbildung | Abitur 2012, Studium Sportjournalismus an der DMA Medienakademie Berlin |
| Auslandserfahrung | Schulaustauschjahr in Sanford, North Carolina (USA) |
| Erste TV-Station | Sky Deutschland (ab 2015) |
| Aktuelle Station | Sky Sport (seit 2025) |
| Bekannt für | 2. Bundesliga, Doppelpass, Fantalk, Darts-WM |
| Hobbys | Motorradfahren, Wandern, Skifahren |
Frühe Jahre und der Weg zum Sportjournalismus
Katharina Kleinfeldt wuchs behütet gemeinsam mit ihrer Schwester in Hessen auf. Für Sport begeisterte sie sich schon als Kind: Bereits im Alter von zehn Jahren begann sie mit dem Fußballspielen und blieb dem Sport als Teenagerin treu. Während ihrer Schulzeit verbrachte sie ein Austauschjahr in den USA, wo sie an einer High School im nordcarolinischen Sanford ebenfalls im Schulteam Fußball spielte. Für eine Profikarriere auf dem Platz reichte es zwar nicht, wie sie später selbst in einem Interview einräumte – doch die Erfahrung sollte ihr späteres Berufsleben entscheidend prägen.
Nach dem Abitur 2012 entschied sich Kleinfeldt für ein Studium im Bereich Sportjournalismus an der DMA Medienakademie Berlin. Dort erwarb sie nicht nur theoretisches Handwerkszeug, sondern sammelte auch praktische Erfahrung als Reporterin: Sie lernte, eigene Filmbeiträge zu drehen, zu schneiden und zu vertonen. Ihren ersten Moderationseinsatz absolvierte sie 2015 bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada – ein früher Meilenstein, der ihr die Tür zum professionellen Sportfernsehen öffnete.
Die Sky-Jahre: Vom Volontariat zur jüngsten Moderatorin
Noch im Jahr 2015 begann Katharina Kleinfeldt ein Volontariat beim Bezahlsender Sky Deutschland. In dieser Zeit sammelte sie als Reporterin Erfahrung in mehreren Sportarten, darunter Handball, Tennis und die 2. Fußball-Bundesliga. Der nächste große Schritt folgte 2017: Mit gerade einmal 24 Jahren wurde sie die jüngste Moderatorin im Team von Sky Sport News – ein Debüt, das ihr wegen ihrer Beliebtheit beim Publikum schnell weitere Einsätze in unterschiedlichen Sportarten einbrachte.
In den folgenden Jahren baute Kleinfeldt ihr Repertoire kontinuierlich aus. Sie moderierte unter anderem das Wimbledon-Magazin „Quiet Please” und übernahm die Rolle der Konferenz-Moderatorin bei Übertragungen der Handball-Bundesliga. Ab der Saison 2021/22 war sie zudem erstmals als Field-Reporterin in der Fußball-Bundesliga sowie im DFB-Pokal im Einsatz – Stationen, die ihr journalistisches Profil weiter schärften und sie einem noch größeren TV-Publikum bekannt machten.
Wechsel zu SPORT1: Neue Aufgaben, neue Bühne
Im Juli 2023 sorgte Katharina Kleinfeldt für eine der größeren personellen Überraschungen im deutschen Sportfernsehen: Nach acht Jahren bei Sky wechselte sie zu SPORT1. Ihr Debüt beim neuen Sender feierte sie am 29. Juli 2023 beim Topspiel der 2. Bundesliga. Neben der klassischen Spielmoderation übernahm sie bei SPORT1 rasch weitere prominente Rollen: als Co-Moderatorin im „STAHLWERK Doppelpass” an der Seite von Florian König sowie im „Fantalk” gemeinsam mit Thomas Helmer.
Einen besonderen Karrierehöhepunkt erlebte Kleinfeldt Ende 2023, als sie erstmals als Moderatorin bei der Darts-Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace zum Einsatz kam. Sie übernahm damit eine Aufgabe, die zuvor mehrere Jahre lang von Jana Wosnitza geprägt worden war. In Interviews zeigte sich Kleinfeldt im Vorfeld sichtlich gespannt auf das für sie neue Terrain und betonte den besonderen Reiz der ungewohnten Herausforderung.
Rückkehr zu Sky Sport
Nach rund zwei Jahren bei SPORT1 kehrte Katharina Kleinfeldt 2025 zu ihrem früheren Arbeitgeber Sky Sport zurück. Dort ist sie unter anderem im Rahmen des „Flutlicht-Freitags” zu sehen und wieder Teil eines Teams, das ihr aus ihrer ersten Karrierephase bereits vertraut war. Der erneute Senderwechsel unterstreicht, wie gefragt Kleinfeldt inzwischen im Sportjournalismus ist – und wie sehr sie sich in den vergangenen Jahren als vielseitige Moderatorin etabliert hat, die sowohl Fußball als auch Randsportarten wie Darts souverän präsentieren kann.
Privates: Zurückhaltung als Prinzip
Trotz ihrer wachsenden Bekanntheit hält sich Katharina Kleinfeldt bei privaten Themen bewusst zurück. Über ihr Beziehungsleben äußert sie sich öffentlich nicht, weshalb dazu auch keine bestätigten Informationen vorliegen. Bekannt ist hingegen, dass sie ihre Freizeit gerne aktiv verbringt: Auf Instagram teilt sie Einblicke in ihr Leben abseits der Kamera und zeigt sich dort unter anderem beim Motorradfahren, Wandern und Skifahren. In ihrer Jugend soll sie im Freundeskreis übrigens unter dem Spitznamen „The Wall” bekannt gewesen sein.
Fazit
Katharina Kleinfeldts Karriere ist ein Beispiel dafür, wie sich frühe Sportbegeisterung und journalistisches Handwerk zu einer erfolgreichen Fernsehlaufbahn verbinden lassen. Vom Volontariat bei Sky über den Wechsel zu SPORT1 bis zur Rückkehr zu ihrem ursprünglichen Sender hat sie sich stetig weiterentwickelt und dabei so unterschiedliche Formate wie Bundesliga-Übertragungen, Wimbledon und die Darts-WM geprägt. Im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Wahrnehmung steht dabei zunehmend das, was wirklich zählt: ihre Arbeit vor der Kamera.



