Muttertag 2026 ist am Sonntag, den 10. Mai. In Deutschland, Österreich und der Schweiz fällt der Muttertag traditionell immer auf den zweiten Sonntag im Mai – deshalb verschiebt sich das genaue Datum von Jahr zu Jahr. Wer wissen möchte, wann Muttertag dieses Jahr, nächstes Jahr oder in den Jahren danach stattfindet, findet hier alle Termine sowie Hintergründe zu Herkunft und Bedeutung des Tages.
Wann ist Muttertag 2025 und 2026?
Der Muttertag 2025 lag auf dem 11. Mai, der Muttertag 2026 fällt auf den 10. Mai. Damit du für die kommenden Jahre nicht jedes Mal neu nachrechnen musst, findest du hier die Termine auf einen Blick:
| Jahr | Datum Muttertag (Deutschland) |
|---|---|
| 2025 | Sonntag, 11. Mai |
| 2026 | Sonntag, 10. Mai |
| 2027 | Sonntag, 9. Mai |
| 2028 | Sonntag, 14. Mai |
| 2029 | Sonntag, 13. Mai |
| 2030 | Sonntag, 12. Mai |
Diese Tabelle gilt auch für Österreich und die Schweiz, da dort dieselbe Regel angewendet wird.
Warum ändert sich das Datum jedes Jahr?
Viele fragen sich, ob hinter dem wandernden Termin ein kirchlicher Kalender, Pfingsten oder sogar der Mond steckt. Die Antwort ist deutlich einfacher: Der Muttertag liegt in Deutschland fest am zweiten Sonntag im Mai – jedes Jahr aufs Neue.
Weil der Mai an einem beliebigen Wochentag beginnen kann, rutscht auch der zweite Sonntag entsprechend hin und her. Mit Ostern, Pfingsten oder dem Mondkalender hat das nichts zu tun, auch wenn der Eindruck eines “kirchlichen” Feiertags nahe liegt.
Eine Ausnahme gibt es: Fällt der zweite Sonntag im Mai auf Pfingstsonntag, wird der Muttertag in manchen Jahren auf den ersten Sonntag im Juni verschoben. Das kommt aber nur selten vor.
Muttertag Herkunft – woher kommt der Brauch?
Die Wurzeln des modernen Muttertags liegen in den USA. Die Amerikanerin Anna Jarvis organisierte 1908 einen Gedenkgottesdienst für ihre verstorbene Mutter und verteilte dabei rote und weiße Nelken – ein Symbol, das bis heute mit dem Muttertag verbunden ist.
Ihr Ziel war es, einen festen Tag zu Ehren aller Mütter zu etablieren. 1914 erklärte der US-Kongress den zweiten Sonntag im Mai offiziell zum “Mother’s Day”, unterzeichnet von Präsident Woodrow Wilson.
Interessant dabei: Jarvis wandte sich später selbst gegen den Feiertag, weil sie die zunehmende Kommerzialisierung durch Blumen- und Süßwarenhändler kritisierte. Diesen Widerspruch – ein Tag der Wertschätzung, der zugleich zum Geschäftsmodell wurde – begleitet den Muttertag bis heute.
Seit wann gibt es den Muttertag in Deutschland?
Nach Deutschland kam die Tradition Anfang der 1920er-Jahre, maßgeblich vorangetrieben vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber. Mit einer Plakatkampagne unter dem Slogan “Ehret die Mutter” machte der Verband den Tag ab 1923 in ganz Deutschland bekannt.
Ein historischer Wermutstropfen: In der NS-Zeit wurde der Muttertag ideologisch vereinnahmt und mit dem sogenannten “Mutterkreuz” verknüpft, das kinderreiche Frauen auszeichnete. Nach 1945 entwickelte sich der Tag in der Bundesrepublik wieder zu einem privaten Familienfest ohne politische Aufladung – so, wie er heute gefeiert wird.
Ist Muttertag ein gesetzlicher Feiertag?
Nein. Der Muttertag ist in keinem deutschen Bundesland ein gesetzlicher Feiertag. Geschäfte bleiben an diesem Sonntag regulär geöffnet oder geschlossen, je nach den üblichen Sonntagsregelungen des jeweiligen Bundeslandes – Schulen und Behörden haben keinen freien Tag.
Das erklärt auch, warum sich das Datum nicht an Feiertagsgesetzen orientiert, sondern schlicht an der Kalenderregel “zweiter Sonntag im Mai”.
Muttertag Bedeutung – mehr als nur Blumen und Karten?
Im Kern steht der Muttertag für Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber Müttern. Klassisch wird das mit Blumen, selbstgebastelten Karten, einem gemeinsamen Frühstück oder kleinen Geschenken ausgedrückt.
Wie damals bei Anna Jarvis wird die Kommerzialisierung des Tages aber bis heute kritisch diskutiert:
Kritikpunkte:
- Blumen- und Geschenkindustrie nutzen den Tag stark wirtschaftlich
- Gesellschaftlicher Druck, ein “passendes” Geschenk zu finden
- Für manche Familien (z. B. nach Verlust der Mutter) ist der Tag emotional belastend
Warum der Tag trotzdem vielen wichtig ist:
- Bewusster Anlass, sich Zeit für die eigene Mutter zu nehmen
- Generationenübergreifendes Ritual, das Familien verbindet
- Kleine Gesten (ein Anruf, ein Brief) zählen genauso wie große Geschenke
Am Ende bleibt der Muttertag ein Tag, dessen Bedeutung jede Familie für sich selbst definiert – von der aufwendigen Feier bis zum stillen Anruf am Sonntagmorgen.
Muttertag international – nicht überall am selben Tag
Wer international denkt, sollte wissen: Der zweite Sonntag im Mai gilt zwar in vielen Ländern, aber längst nicht überall.
| Land | Datum |
|---|---|
| Deutschland, Österreich, Schweiz | 2. Sonntag im Mai |
| USA | 2. Sonntag im Mai |
| Frankreich | letzter Sonntag im Mai (bei Pfingstkollision: 1. Sonntag im Juni) |
| Großbritannien, Irland | 4. Sonntag der Fastenzeit (“Mothering Sunday”) |
Wer also für Verwandte oder Freunde im Ausland plant, sollte genau hinschauen – ein Geschenk zum “falschen” Termin kommt sonst zu früh oder zu spät an.
FAQ – häufige Fragen zum Muttertag
Wann ist Muttertag dieses Jahr? Das hängt vom aktuellen Kalenderjahr ab, da der Muttertag immer auf den zweiten Sonntag im Mai fällt. Die genauen Termine für die kommenden Jahre findest du in der Tabelle weiter oben.
Wann ist Muttertag in Deutschland genau? Immer am zweiten Sonntag im Mai – in ganz Deutschland einheitlich, unabhängig vom Bundesland.
Ist Muttertag jedes Jahr am gleichen Datum? Nein. Da er an einen Wochentag (Sonntag) und nicht an ein festes Kalenderdatum gebunden ist, verschiebt sich der Tag jährlich um wenige Tage.
Woher kommt der Muttertag ursprünglich? Aus den USA. Anna Jarvis initiierte den Gedenktag 1908, 1914 wurde er dort zum offiziellen “Mother’s Day” erklärt. Nach Deutschland kam die Tradition Anfang der 1920er-Jahre.
Ist Muttertag ein gesetzlicher Feiertag? Nein, weder in Deutschland noch in Österreich oder der Schweiz. Geschäfte, Schulen und Behörden folgen dem regulären Sonntagsbetrieb.
Fällt Muttertag manchmal auf Pfingsten? Ja, das kann vorkommen, da beide Termine im Mai liegen. In solchen Jahren wird in einigen Ländern (z. B. Frankreich) der Muttertag verschoben – in Deutschland bleibt er beim zweiten Sonntag im Mai.
Fazit
Ob 2025, 2026 oder in den Jahren danach: Wer sich die einfache Regel “zweiter Sonntag im Mai” merkt, weiß immer sofort, wann Muttertag ansteht. Nutze den Tag, um deiner Mutter auf deine eigene Art Danke zu sagen – mit Blumen, einem selbstgeschriebenen Brief oder einfach mit Zeit, die ihr gemeinsam verbringt. Trag dir den nächsten Termin am besten direkt in deinen Kalender ein, damit du dieses Jahr nicht auf den letzten Drücker planen musst.



